Klarheit kommt nicht durch Alignment. Klarheit kommt durch Entscheidungen.
Die meisten Teams haben kein Strategieproblem.
Sie haben ein Entscheidungsproblem.
Wir sehen es immer wieder:
Projekte laufen, Meetings sind voll, alle sind engagiert – und trotzdem entsteht dieser leise Stillstand.
Und der beginnt oft an einer Stelle, die erstmal „gut“ wirkt: Alignment.
Man holt Perspektiven rein, macht es partizipativ, sammelt kluge Inputs. Das ist Nett. Wichtig sogar.
Aber es kippt dann häufig in ein Muster:
Alignment wird zum Endpunkt statt zum Startpunkt.
Man ist „sich einig“, aber nicht festgelegt.
Man hat ein gemeinsames Bild, aber keine Richtung.
Man hat Optionen am Tisch, aber niemand übernimmt den Moment der Entscheidung.
Woran das sichtbar wird:
– „Wir sind eh aligned.“ (aber niemand kann es in einem Satz zuspitzen)
– „Wir brauchen noch Daten.“ (aber eigentlich fehlt der Mut zu Trade-offs)
– „Lass uns das nächste Woche finalisieren.“ (und nächste Woche wieder)
– Pläne, die nach Entscheidung aussehen – aber keine sind
Die harte Wahrheit:
Klarheit kommt nicht durch Alignment.
Klarheit kommt durch Entscheidungen.
Alignment ist nett.
Entscheidungen sind was wir brauchen.
Weil erst wenn jemand sagt: „Das machen wir. Das lassen wir. Und diesen Preis zahlen wir dafür.“
Genau da setzt Playability an:
Wir bauen keine „coolen Workshops“.
Wir gestalten Settings, in denen Führung und Teams aus Perspektiven eine Lagebild machen, daraus Entscheidungen ableiten – und aus der Entscheidung Handlung entsteht.
Und ja: Das darf spielerisch sein und hart zur gleichen Zeit.
Nicht weil es „lustig“ ist – sondern weil es die schnellste Art ist, Komplexität greifbar zu machen, ohne sich dahinter zu verstecken.